Umgang mit mikrobiologischen Kontaminationen
mit Dr. Frank Mertens
Diskussion eines Fallbeispiels: Kontaminationen verstehen,
bewerten und vermeiden
Wie lassen sich systematische mikrobiologische Kontaminationen nachhaltig vermeiden? In dieser Folge diskutieren wir anhand eines Praxisbeispiels – einer Kontamination in einer Reinstwasseranlage – den Umgang mit mikrobiologischen Kontaminationen in der pharmazeutischen Industrie.
Dabei beleuchten wir die häufigsten Kontaminanten, die besondere Bedeutung gramnegativer Bakterien bei systematischen Kontaminationen sowie die Risiken, die von Biofilmen entlang pharmazeutischer Prozesse ausgehen. Darüber hinaus sprechen wir über die Bedeutung einer wirksamen Prozesskontrolle, die Rolle des Contamination Control Strategy (CCS)-Ansatzes sowie das Zusammenspiel von präventiven und korrektiven Maßnahmen mit strukturierten Monitoringprogrammen.
Insgesamt werfen wir einen Blick darauf, wie sich die pharmazeutische Industrie in den vergangenen Jahren verändert hat, welchen Herausforderungen sie heute begegnet und wie sich die zukünftige Rolle der Mikrobiologie weiterentwickelt. Dabei wird deutlich, warum Prozessverständnis und Prozesssteuerung für Mikrobiologinnen und Mikrobiologen zunehmend an Bedeutung gewinnen.
